Biomare Informiert

Wir informieren – über Ihren Einkaufskorb entscheiden Sie selbst

Demeter, Bioland & Co

Bei Biomare finden Sie keine Hinweise mehr auf die Anbau-Verbände wie Bioland, Demeter, Naturland usw.

Wir haben uns dazu entschlossen, weil keines dieser Marken-Logos Kriterien beinhaltet, die die beanspruchte Heraushebung über die allgemeinen EU-Bio-Richtlinien rechtfertigt.

Aus Biomare-Sicht sind die entscheidenden Kriterien, die ein besseres Bio erfüllen muss folgende:
• Die Klima-Wirkung der beteiligten Unternehmen
• Die Wirkung der Landwirtschaft auf die Förderung der Biodiversität
• Die Ethik und Nachhaltigkeit der Wertschöpfungsketten
• Die Gesamt-Wirkung der beteiligten Unternehmen für das Ziel „Enkeltaugliche Lebensmittelwirtschaft“

Selbstverständlich gibt es viele Biolandwirte auch in den Verbänden, die hinter den Zielen stehen und sich vorbildlich engagieren. Dies geschieht jedoch, weil diese Biobauern dies aus eigenem Antrieb tun und ist nicht an die Verbandszugehörigkeit geknüpft. Dass die Verbände „Gäa“, „Biokreis“ und „Bioland“ höhere Anforderungen an ihre Bauern stellen als dies die EU-Bio-Richtlinien tun, stellt Biomare nicht in Abrede. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass „Demeter“ nur in Deutschland höhere Ansprüche stellt. (Die Demeter-spezifischen Kriterien ohne wissenschaftliche Evidenz spielen für Biomare keine Rolle).

Deshalb sucht Biomare sich seine Lieferanten nach deren tatsächlicher Wirksamkeit und Glaubwürdigkeit aus und nicht aufgrund des Etikettes (d.h. des Verbandslogos).

Auslistung Spreewälder Hirsemühle

Die wichtigste Aufgabe von Biomare sehen wir darin, ein nachhaltiges Sortiment zusammenzustellen. Darin haben Produkte aus einem Hause, das sich gegen mehrere wichtige Kriterien für Nachhaltigkeit stellt, keinen Platz. Der Inhaber der Spreewälder Hirsemühle ist AfD-Funktionär, diese Partei leugnet den menschen-gemachten Klimawandel. Damit stellt sich der maßgebliche Entscheider der Spreewälder Hirsemühle gegen die Werte von Biomare und der gesamten Bio-Branche.

Die Biomare-Geschäftsführung im Namen aller Mitarbeitenden

Lesen Sie hier den kompletten E-Mail Verlauf mit Spreewälder Hirsemühle oder klicken Sie auf das folgende Bild

Einige Links zu Presseberichterstattungen über die Initiative und ihre Folgen:

Handelsblatt vom 03.10.2019

Leipziger Volkszeitung vom 02.10.2019

Finanzen 100 – das Börsenportal von Focus online vom 04.10.2019

BILD Leipzig vom 02.10.2019

Colorful Germany vom 06.10.2019

taz vom 07.10.2019

Interview mit der „Jungen Freiheit“

Klimakiller Sprühdosen

Liebe KundInnen,
im Produkt “Sprühsahne Soy Whip von Soyatoo” wird das Treibgas “Distickstoffmonoxid” (N₂O, auch als Lachgas bekannt) eingesetzt. Lachgas ist ein Treibhausgas mit der 299-fachen Wirkung von CO₂. Durch die Verwendung einer Dose Sprühsahne emittieren Sie ca. 7,5 g N₂O, dies entspricht 2,2 kg CO₂. Hinzu kommt die Klimalast der Herstellung und der Transporte. Der Anteil von Biomare an der gesamten Klimalast einer Dose liegt bei 0,027 kg = 27 g [107 g CO₂ je kg Lebensmittel, Stand 2018 laut Biomare-Klimabilanz].

MHD abgelaufen, dennoch genießbar

Lebensmittel mit abgelaufenem MHD sind auch weiterhin wertvolle Lebensmittel, die mit hohem Qualitätsstandard produziert, verarbeitet, verpackt, transportiert und gelagert wurden – und im Regelfall sind es noch viele Wochen lang einwandfreie Lebensmittel, die Sie bedenkenlos genießen können. Da rechtlich kein Verkaufsverbot besteht, möchten wir Ihnen auch diese Produkte anbieten. Natürlich haben Sie auch hier Reklamationsrecht, wenn das Produkt nicht mehr einwandfrei ist. Die Reklamation muss allerdings umgehend mit dem Kassenbon erfolgen, denn Lebensmittel mit überschrittenem MHD sollten nicht mehr lange gelagert werden.

Übrigens: Anders als das Mindesthaltbarkeitsdatum ist das Verbrauchsdatum zu bewerten. Es steht auf leicht verderblichen Lebensmitteln als “zu verbrauchen bis…” und ist auch wörtlich gemeint: nach Ablauf des Verbrauchsdatums darf das Lebensmittel nicht mehr verkauft werden.

Müssen Zitronen gelb sein?

Nein, denn:
Die europäische Zitronensaison startet im Sommer mit leuchtend grünen Zitronen. Erst ab Herbst färben sich die Früchte wegen den größer werdenden Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht durch den Abbau des natürlichen grünen Farbstoffs Chlorophyll gelb.
Im konventionellen Handel behandelt man die Früchte mit Ethylen, damit sie gelb werden. Dies ist im Bio-Anbau nicht erlaubt bzw. würden große Mengen “ungewachste” Früchte diesen Eingriff nicht unbeschadet überstehen. Gleichzeitig findet man im Sommer oft Zitronen aus Übersee in den Geschäften und das obwohl europäische Ware verfügbar ist. Der Grund: allein die gelbe Farbe. Biomare lehnt dies aus ökologischen Gründen ab und bietet Ihnen auch gerne die GRÜNEN Zitronen an.