Weiteres Engagement

Wir machen Biomare zu einem rundherum nachhaltigen Unternehmen. Dabei sind wir nicht nur mit uns selbst beschäftigt, sondern auch mit Menschen und Initiativen verbunden, die wie wir nachhaltige Wege eingeschlagen haben. Das bestärkt und inspiriert uns – und aus Freude und Überzeugung unterstützen wir die folgenden Vereine, Organisationen und Unternehmen im Rahmen einer Mitgliedschaft oder eines Sponsorings:

Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft e.V. mit der Kampagne "ACKERGIFTE? NEIN DANKE!"

   

Im Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft e.V. hat sich eine Vielzahl von Bio-Herstellern, Bio-Händlern und zivilgesellschaftlichen Organisationen zusammengeschlossen, um sich mit der Kampagne „Ackergifte? Nein danke!“ gemeinsam für ein Verbot chemisch-synthetischer Pestizide und für eine ökologische Landwende einzusetzen.

Chemisch-synthetische Pestizide = Ackergifte kommen gegenwärtig in der konventionellen Landwirtschaft großflächig zur Anwendung: Als Herbizide werden sie gegen ungewünschte Pflanzen, als Fungizide gegen Pilze und als Insektizide gegen an Kulturpflanzen fressenden Insekten eingesetzt. Unter den Pestiziden sind hochgiftige Wirkstoffe, die eine Vielzahl von Organismen schwächen und vernichten, was Nahrungsketten und somit die Biodiversität gefährdet. So hat der Einsatz von Ackergiften in der Agrarindustrie unter anderem zu einem dramatischen Artenverlust bei den Insekten und Vögeln geführt. Zudem muss davon ausgegangen werden, dass die Ausbringung chemisch-synthetischer Pestizide auch negative Folgen für die menschliche Gesundheit hat.

Das Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft e.V. betreibt unabhängige Forschung zur Verbreitung von Ackergiften über die Luft und führt Kampagnen durch zur Information über Ackergifte und über die Folgen ihrer Anwendung. Zudem ruft das Bündnis alle Beteiligten der landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette zum Dialog auf, um gemeinsam und in einem offenen Prozess enkeltaugliche Wege in eine ackergiftfreie Zukunft zu bahnen.
Mehr Infos unter: www.enkeltauglich.bio.

Die Kampagne des Bündnisses für eine enkeltaugliche Landwirtschaft heißt Ackergifte? Nein Danke!.

Ackergifte sind chemische Tötungsmittel, die gegen Pflanzen (Herbizide), Pilze (Fungizide), Insekten (Insektizide) und Mikroorganismen (Pestizide) auf den Äckern ausgebracht werden. Darunter sind hochgiftige Wirkstoffe, die nicht nur Bienen töten und Menschen gesundheitlich schädigen. Sie vernichten auch viele andere Insekten und Wassertiere, schädigen das Bodenleben und belasten das Trinkwasser wie die auf dem Acker angebauten Lebensmittel.

Der Einsatz von Ackergiften in der Agrarindustrie hat unter anderem dazu geführt, dass

  • jeder zweite Feldvogel ausgestorben ist,
  • die Hälfte der Arten in den Ackergewässern verlorengegangen ist,
  • seit den 1980er Jahren 80 Prozent der Insekten verschwunden sind
  • auf vielen Ackerflächen kein Humus mehr entsteht
  • durch Wasser- und Winderosion kostbarer Boden verlorengeht
  • die Landschaft, die vor der Erfindung der industriellen Landwirtschaft ein unendlich verflochtenes Lebensgewebe war, das den Menschen einschloss, zur Open-Air-Fabrik für Kohlenhydrate verkommen ist, die den Menschen und alles unewünschte Leben ausschließt

Die Kampagne »Ackergifte? Nein danke!« will erreichen, dass der Einsatz sämtlicher synthetischer Ackergifte verboten wird.

Übrigens: Weitere Infos zum Thema Pestizide gibt es auch hier: https://whispert.de/pestizide-in-unserer-luft/.

Mehr Infos zur aktuellen Studie gibt es hier: Ackergifte? Nein danke!.

BIOKREIS e.V. – Verband für ökologischen Landbau und gesunde Ernährung

Der Biokreis e.V. ist ein Anbauverband, der seit 1979 für eine ökologische Wirtschaftsweise, für regionale, vertrauensvolle Netzwerke, für Tierwohl und für eine handwerkliche Lebensmittelverarbeitung im Einklang mit der Natur steht.

Die landwirtschaftlichen Biokreis-Betriebe wirtschaften bundesweit, nach Richtlinien, die deutlich über die EU-Bio-Standards hinausgehen. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der handwerklichen Verarbeitung von Lebensmitteln sowie auf dem Tierwohl: Rinder, Schweine, Hühner, Puten, Schafe und Ziegen haben mehr Platz im Stall und sie bekommen Auslauf oder stehen auf der Weide. Es werden nur so viele Tiere gehalten, wie die zur Verfügung stehenden Flächen es zulassen und im Krankheitsfall werden die Tiere bevorzugt mit Naturheilverfahren behandelt. Ihr Futter stammt aus ökologischer Landwirtschaft, überwiegend vom eigenen Betrieb.

Auch verlässliche Beziehungen und kurze Transportwege sind dem Biokreis wichtig. Die Wertschöpfung soll in der Region bleiben, Arbeitsplätze schaffen und Identität stiften. Zudem ist der faire Umgang der Menschen untereinander ein grundlegendes Anliegen des Vereins.

Der Biokreis ist basisdemokratisch. Seine Richtlinien sind klar und verbindlich. Innerhalb dieses Rahmens haben Biokreis-Landwirte die Freiheit, die ihr Berufsstand seit jeher beansprucht. Sie können ihre Produkte frei vermarkten, ohne Vermarktungsgebühren zu entrichten.

Mehr Infos unter: www.biokreis.de.

Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) e.V.

    

Der Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) e.V. vertritt die Interessen der Naturkostbranche auf politischer und wirtschaftlicher Ebene. Der BNN ist an der Gestaltung internationaler und nationaler Gesetzesvorhaben beteiligt, beispielsweise an der Weiterentwicklung der EU-Öko-Verordnung. Darüber hinaus betreibt er aktive Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Der Verband verabschiedet besondere Qualitätsrichtlinien für den Naturkostfachhandel, zum Beispiel die Orientierungswerte für Pestizidrückstände bei Bioprodukten. Das BNN-Monitoring umfasst Qualitätssicherungssysteme, welche die gesetzlich geregelten Prozesskontrollen in der ökologischen Lebensmittelwirtschaft ergänzen.

Zu den Mitgliedsunternehmen des BNN e.V. zählen Hersteller, Groß- und Einzelhändler, Inverkehrbringer, Verarbeiter und Importeure von Naturkost und Naturwaren aus Deutschland, Frankreich, Griechenland, den Niederlanden, Österreich und Spanien.

Der BNN e.V. bietet Möglichkeiten zum Dialog zwischen den Mitgliedsunternehmen und fördert den offenen Informations- und Meinungsaustausch in der Naturkostbranche. Der BNN e.V. fördert außerdem:

  • eine ganzheitlich ökologische Wirtschaftsweise,
  • gesunde Ernährung,
  • sozialverträgliches Wirtschaften und
  • die Verbreitung von Naturkost und anderen ökologischen Produkten.

Der Bundesverband Naturkost Naturwaren e.V. und seine Mitgliedsunternehmen engagieren sich für die weitere Entwicklung des Marktes für Naturkost und Naturwaren und damit auch für die Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen in den Regionen.

Mehr Infos unter: www.n-bnn.de.

„Öko statt Ego“ ist eine Kampagne von 100%-Bio-Herstellern, -Bio-Läden, -Bio-Supermärkten und -Bio-Großhändlern, die im Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) e.V. zusammengeschlossen sind.

Im Rahmen der Kampagne wird erklärt, warum der Einkauf im Bio-Fachhandel die umweltfreundlichste Art des Einkaufens ist – und was den Unterschied zum „konventionellen Bio“ ausmacht. Damit verbunden werden spannende Hintergrund-Infos der BNN-Mitgliedsunternehmen sowie praktische Nachhaltigkeitstipps vermittelt.

Bisher nehmen über 100 Bio-Unternehmen und über 200 Bio-Läden teil.

Mehr Infos unter: www.ökostattego.de.

Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft (BNW) e.V.

Im Bundesverband der grünen Wirtschaft engagieren sich seit 1992 Unternehmer*innen, die in ihrem Handeln die Verantwortung für Wirtschaft, Umwelt/Ökologie und Gesellschaft/Soziales verbinden. Der Bundesverband Nachhaltiges Wirtschaften (BNW) e.V. als ökologisch ausgerichteter Unternehmensverband setzt sich branchenübergreifend im Namen seiner Mitgliedsunternehmen für eine ambitionierte Umwelt- und nachhaltige Wirtschaftspolitik ein. Der Verein ist parteipolitisch und finanziell unabhängig und als gemeinnützig anerkannt.

Die Ziele des BNW:

  • ökologisch orientiertes Wirtschaften und soziale Verantwortung von Unternehmen
  • die Förderung einer regionalen, klein- und mittel-betrieblich ausgerichteten Wirtschaft
  • eine umweltorientierte Förder-, Steuer- und Abgabenpolitik
  • eine ökologisch orientierte Beschaffungs- und Investitionspolitik.

Die Mitgliedsunternehmen des BNW zeigen, dass die notwendige Transformation der Wirtschaft möglich ist. Gemeinsam kämpfen sie für wirklich nachhaltige politische Rahmenbedingungen.

Mehr Infos unter: www.bnw-bundesverband.de.

CO2-Abgabe e.V.

Der CO2-Abgabe e.V. setzt sich für eine Abgabe auf Treibhausgas-Emissionen ein. Die CO2-Abgabe soll Lenkungsinstrument bzw. Anreiz dafür sein, tatsächlich weniger Treibhausgase auszustoßen. Bislang ist dieser Anreiz nicht gegeben, das heißt die weitere Anreicherung der Atmosphäre mit Treibhausgasen ist für die Verursacher bisher mit keinen oder nur sehr geringen Kosten verbunden. Mit weiter zunehmenden Treibhausgasmengen in der Erdatmosphäre schreitet jedoch auch der menschengemachte Klimawandel weiter voran. In der Folge kommt es zu Umweltveränderungen und -schäden, die letztlich für uns Menschen zur Bedrohung werden – wie schon heute sichtbar ist. Die Kosten dieser Schäden werden auf die Allgemeinheit umgelegt. Diese unfaire Praxis will der Verein im Sinne des Klimaschutzes beenden: Wer die Atmosphäre verschmutzt soll auch dafür zahlen, mit einer verursachergerechten CO2(Äquivalent)-Abgabe.

Die Abgabe soll ein starker Anreiz sein für klimawirksame Innovationen sowie für Investitionen in Energieeffizienz und in den weiteren Ausbau Erneuerbarer Energien. Zugleich könnten damit viele Förderprogramme wegfallen und Bürokratie abgebaut werden. Mit den Einnahmen aus der CO2-Abgabe könnten bestehende Steuern und Umlagen auf Energie, wie z.B. die EEG-Umlage und die Stromsteuer gegenfinanziert werden – und für die Verbraucher entfallen. Es geht also um eine Neuausrichtung von Steuern und Umlagen am Klimaschutz. Bürger und mittelständische Unternehmen würden damit insgesamt nicht mehr zahlen. Und es profitiert, wer sich klimagerecht verhält.

Der CO2-Abgabe-Verein fordert von der Bundesregierung, zügig einen einheitlichen CO2-Preis in Deutschland einzuführen.

Mehr Infos unter: www.co2abgabe.de.

GLS Gemeinschaftsbank Bochum

Die soziale und ökologische GLS-Bank spekuliert mit Geld nicht an den internationalen Finanzmärkten, sondern gibt Kredite an nachhaltige Unternehmerinnen und Unternehmer in Deutschland, damit diese sozial, ökologisch und ökonomisch sinnvolle Dinge schaffen können.

Für die GLS-Bank ist Geld ein Mittel dafür, Umwelt und Gesellschaft zu gestalten. Ein ökonomischer Gewinn ist für die GLS-Bank Folge – aber nicht Zweck – ihres guten Handelns. Auch darin unterscheidet sie sich von anderen Banken.

Der Mensch mit seinen Bedürfnissen steht im Mittelpunkt.
Finanziert werden die Branchen Ernährung, erneuerbare Energien, Bildung und Kultur, Wohnen, Soziales und Gesundheit sowie die nachhaltige Wirtschaft.

Die GLS-Bank macht transparent, was und wen sie finanziert und wie sie ihre Eigenanlagen investiert.

Mehr Infos unter: www.gls.de.

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) e.V.

Der Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) e.V. ist einer der großen Umwelt- und Naturschutzverbände Deutschlands. Er setzt sich ein für eine nachhaltige Entwicklung auf lokaler, regionaler, nationaler und internationaler Ebene. Im BUND engagieren sich zahlreiche Menschen haupt- und ehrenamtlich. In Gruppen, Initiativen und Projekten machen sie sich stark für eine ökologische Landwirtschaft und gesunde Lebensmittel, für den Klimaschutz und den Ausbau regenerativer Energien, für den Schutz bedrohter Arten sowie den Schutz des Waldes und des Wassers.

Mehr Infos unter: www.bund.net

Saida

Wenn es um gute Lebensmittel und verantwortungsvolle Produktion geht, schaut Biomare auch über den regionalen Tellerrand. Zum Beispiel nach Burkina Faso mit seiner wachsenden Szene der Ökobauern. Dort sind es Frauen, die unsere getrockneten Mangos und Cashewnüsse herstellen. Wirtschaftliche Eigenständigkeit der Frauen dort zu fördern, ist ein wichtiges Anliegen, um ihren sozialen Status anzuheben. Denn obwohl die Frauen die meiste Arbeit leisten, leben sie meist in Armut und sind von Kindheit an Diskriminierung und Gewalt ausgesetzt.

Der Leipziger Verein SAIDA engagiert sich seit 2011 in Burkina Faso, um die Situation von Mädchen und Frauen zu verbessern.

Die Mädchen im SAIDA-Mädchenschutzprogramm wachsen geschützt vor der weitverbreiteten Genitalverstümmelung und Kinderehe auf und können zur Schule gehen. Patinnen und Paten in Deutschland finanzieren die Gesundheitsvorsorge, Schulbildung und berufliche Ausbildung der Mädchen.

Biomare unterstützt SAIDA mit drei Patenschaften, das heißt eine Patenschaft pro Biomare-Laden:

Der Connewitzer Biomare-Laden hat die Patenschaft für Fatou übernommen. Fatou ist 15 Jahre alt und ist im Oktober 2020 in die 9. Klasse gekommen. Wegen der andauernden Terrorgefahr in ihrer Heimatregion, besucht sie jetzt ein Gymnasium in der Hauptstadt Ouagadougou.

Der Biomare-Laden in der Südvorstadt hat die Patenschaft für Esther übernommen. Esther ist 17 Jahre alt und möchte nach dem Realschulabschluss eine landwirtschaftliche Ausbildung absolvieren, um in einer Kooperative Trockenfrüchte und Nüsse zu produzieren.

Der Plagwitzer Biomare-Laden hat die Patenschaft für Claire übernommen. Claire ist 15 Jahre alt und besucht ebenfalls die Mittelschule. Sie ist eine sehr gute Schülerin und möchte später einmal im Gesundheitsbereich arbeiten.

Erfahren Sie mehr über den Verein auf saida.de.

Ökolöwe Umweltbund Leipzig e.V.

Biomare unterstützt den Ökolöwen, weil dieser 1989 gegründete Verein in der Region Leipzig einen wertvollen Beitrag leistet.

Der Ökolöwe setzt sich u.a. ein für:

  • Umweltpolitische Arbeit und Naturschutz
  • Umweltbildung und gesunde Ernährung
  • nachhaltige Mobilität & Stadtentwicklung.

In Kooperation mit regionalen Umweltverbänden und Bürgerinitiativen plant der Verein Aktionen und erarbeitet Stellungnahmen. Unzählige großartige Projekte und Kampagnen gehen auf das Konto des Ökolöwen.

Der Verein finanziert sich hauptsächlich durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und Projektförderungen.

Mehr Infos: www.oekoloewe.de

Ökologische Tierzucht gGmbH - Das Öko-Huhn

Für jedes verkaufte lose Ei spenden wir 1 Cent an die ÖTZ für ihre Öko-Huhn-Aktion.

Diese Initiative von Bioland und Demeter baut eine alternative Züchtung auf:
Das Öko-Huhn von morgen ist an Haltungs- und Fütterungsbedingungen der ökologischen Landwirtschaft besser angepasst als die hochleistenden Hennen von heute. Im besten Fall werden mit einem Tiertyp beide Produktionsrichtungen (Eier und Fleisch = Zweinutzung) erreicht und so das Kükentöten beendet.

Die ÖTZ setzt sich damit für mehr Tierwohl und Qualität von Anfang an ein:

  • gegen Abhängigkeit von industriellen Zuchtstrukturen und das unerträgliche Kükentöten
  • für würdevolle Bedingungen für Zuchttiere
  • für die Züchtung eines Zweinutzungshuhns
  • für die Balance von Zucht auf Leistung und natürliche Lebensbedingungen für Huhn & Hahn.

Mehr Infos unter www.oekotierzucht.de.

agen bola euro 2021 bandar bola www.illion.com games slot online judi online slot online live score